Warum ich mich selbstständig machte? Ich wollte Leichtigkeit! Mit Leichtigkeit all das in mein Lebensmodell integrieren, was mir am meisten am Herzen liegt: Mama sein, Frau sein, Unternehmerin sein.

Der schwere Weg zur Leichtigkeit

Du hast bereits gelesen, dass ich in meinem ersten Leben als OP- Schwester tätig war. Ein traumhafter Beruf. Als Sr. Dani, wie mich viele nannten, fühlte ich mich richtig wohl. Das einzige, was mich extremst in meinem persönlichen Wachstum hinderte, war das „Helfersyndrom“ an dem ich offenbar litt – zumindest temporär. Es zeigt sich, dass man, zumindest gefühlt in einigen Berufen, sehr dazu neigt, sich für andere aufzuopfern. Als ob man eine Gelübde abgelegt hätte, dass „Geld verdienen“, „nein sagen“ oder Grenzen setzen“ etwas Schlechtes sei.
Als freiheitsliebender Mensch, für den alles denkbar und damit auch machbar ist, engte mich das „Korsett“ zu sehr ein. Ich verstand, dass hinter diesem Syndrom Angst vor Ablehnung oder die Flucht vor sich selbst stand. Da musste ich raus. Das bin ich nicht. Ich dachte an den Satz von Paulo Coelho zurück: „Wenn du „Ja“ zum anderen sagst, pass auf, dass du nicht „Nein“ zu dir sagst.“ und wusste, es wird Zeit für eine neue Ära. Wie bereits erwähnt, studierte ich dann. Mein bestes „Learning“: die Wirtschaft folgt eigenen Regeln und als „Entrepreneur“ kannst du deine eigene Regeln festlegen und alles erreichen, was du möchtest.“ Ist das nicht großartig? Einfach nur genial. Das entspricht meiner Scanner- Persönlichkeit und es lag nun auf der Hand: Ich werde #femalepreneur. Ein kleiner Exkurs an dieser Stelle.

Du fragst dich vielleicht, was ist eine Scanner- Persönlichkeit ist, oder?

Scanner sind Multitalente, die mit einem „bemerkenswerten Geist“ ausgestattet sind und denen häufig nachgesagt wird, dass sie in un- serer „Welt nicht zurecht kommen“ würden. Scanner sind vielseitig- sehr vielseitig, denn sie „lieben es, zu lesen und zu schreiben, zu reparieren und Dinge zu erfinden, Projekte und Geschäftsideen zu entwickeln, zu kochen, zu singen und perfekte Dinnerpartys zu geben (Sher 2013: 18). Für Scanner ist die Welt „wie ein riesiger Süßigkeitenladen voller Verlockungen“, aber auch großen Gefahren. Sie können trotz des Überangebotes „verhungern“, weil sie keine Entscheidung treffen wollen oder können. Scanner zeichnen sich durch eine „unbändige Neugier auf eine Vielzahl von Themen, die in keinerlei Zusammenhang stehen, aus“ und damit unterscheiden sie sich von Spezialisten (wie etwa Profimusikern, Wissenschaftlern oder Bankiers), die wie Barbara Sher sie umschreibt, mit ihrer Liebe zu einem! Thema, wie ein Fisch im Wasser eintauchen. Scanner, die wiederum nochmals in unterschiedliche Scanner-Typen unterschieden werden können, beziehen ihre Belohnung aus dem Aktivsein selbst.
„Der typische Scanner dringt in Rekordgeschwindigkeit in ein neues Thema vor, da er einen wissbegierigen, hungrigen Geist hat, dessen Lieblingsgericht das Lernen ist. Mehr als alle anderen wollen Scanner etwas Neues lernen. Und dafür haben sie die größte Begabung.“ (Sher 2013: 53)

Wie Scannerinnen sich manchmal selbst im Weg stehen

Die von Barbara Sher zusammengetragenen Belohnungen sind für Scanner-Identitäten der Treibstoff. Manche treffen auf alle zu, manche nur auf spezifische Scanner. Hier einmal ein paar Belohnungen: „Begeisterung für alles Neue: Menschen, Orte, Erfahrungen.“ und „All meine Talente und Eigenschaften zum Einsatz bringen: mein logisches Denkvermögen, meine Intuition, mein Mitgefühl.“ und „Etwas erschaffen, das es vorher noch nicht gab; Lösungen für Probleme entwickeln.“ und „Visionen haben: mit Möglichkeiten spielen, Prototypen entwickeln, Dinge planen.“ Und und und. Die Liste ist lang! Barbara Sher stellt zudem die 6 größten Hindernisse von Scannern vor und fragt gleich zu Beginn: „Woran liegt es, dass Sie die Uhr zwar ticken hören, es ihnen aber nicht gelingt, aktiv zu werden?“ Mit dieser Frage trifft sie den empfindlichen Nerv, denn die meisten Scanner haben 1. Angst vor Kritik, 2. sie haben eine „sowieso unmöglich“ Liste, 3. sie haben das Projekt zu groß angelegt, 4. sie fühlen sich nicht berechtigt, dass zu tun, was in in Wirklichkeit tun wollen, 5. sie denken wirklich, sie selbst sind das Problem und 6. sie werden in zu viele Richtungen gezogen. Scannern graut es vor der Vorstellung, sie müssten sich für „eins“ oder „eine Sache“ festlegen. Aufgrund überholter Fehlannahmen oder falscher Glaubenssätze, legen sie sich dann dazu fest, „sich auf nichts festzulegen.“ (Sher 2013: 71) Auch bei mir wirst du „Sprünge“ im Lebensweg feststellen

Statt Leichtigkeit im Business das eigene Business Hamsterrad geschaffen

2012 war es soweit. Ich machte mich selbstständig. Meine Kinder waren nun 3 und 6 Jahre alt, das müsse gehen. Ich gründete das Institut für Neuro Management – kurz das InstiNeM. Dort konnte ich all mein Wissen über Neuromarketing, Neuroökonomie etc. in Verbindung mit Management ausleben. Ich publizierte eine Fachbuch und dachte: „Yeah, jetzt hast du es geschafft.“ Naja, nach ein paar Monaten kam die Ernüchterung. Ich arbeitete mindestens genauso viel wie eine Vollzeit Angestellte, manchmal mehr. Hatte schwankende Einnahmen, die insgesamt nicht der Brüller waren. Die Kinder und der Mann waren angestrengt, so wie ich und mein Engagement artete in einen falschen Stolz aus, der mich antrieb, weil ich es allen beweisen wollte. Im Grunde hatte ich aber von dieser Form der Arbeit auch die Faxen dicke – aber so richtig. Eines Sonntagsfrüh kam die Erkenntnis. Ich hatte mir mein eigenes Hamsterrad geschaffen und war noch nie soweit weg von meinem Traum wie jetzt. Ein furchtbares Gefühl, sag ich dir.

Business trifft Bewusstsein

Das Problem als Angestellte im eigenen Unternehmen. Wenn ich selbst und ständig arbeite, dann habe ich im Idealfall, zwar genügend Geld, aber sehr viel weniger Zeit. Wenn ich weniger arbeite, dann habe ich weniger Geld. Wenn es nach diesem Modell weitergeht. Insgeheim dachte ich: „Bitte, bitte liebes Universum, sende mir ein Zeichen.“ Denn auch wenn ich mich zu diesem Zeitpunkt für alles andere als spirituell gehalten hätte, so glaubte ich fest an die Wirkung von Paulo Coelho ́ s Worten aus „Der Alchemist:
Wenn du etwas ganz fest willst, dann wird das Universum darauf hinwirken, daß du es erreichen kannst.“

Das Universum übernimmt, wenn du danach fragst

Der Moment kam. Es war im März oder im April 2015. Ein Beratungsgespräch mit einem jungen Mädel stand an. Sie war bereits mit ihren gerade mal 24 Jahren Unternehmerin. Diesen Tag werde ich nie in meinem Leben vergessen. Das Universum schickte sie mir. Zweifelsohne. Sie erzählte mir von ihrem Business und das sie sich gerne verändern würde. Zum ersten Mal hörte ich etwas von einem Online Business, von Marie Furleo aus den USA oder Affiliate Marketing (was ich erst gar nicht aussprechen konnte :-)) Sofort war mir klar, dass das die greifbare Chance ist, das eigene Business jetzt auf ganz andere Beine zu stellen. Das war die Lösung für mein Geld/Zeit Problem. Wir sprachen beide sehr offen und wir schlossen eine Vereinbarung: Sie zeigt mir, wie Word- Press und Co. funktioniere und ich unterstütze sie in ihren Vorhaben. Als ich diesen Mittag mein Büro am Residenzplatz in Kempten verließ, dachte ich, ich könne fliegen. Seit langem fühlte es sich wieder unglaublich leicht an. Eine Woche drauf begann die Transformation, die nahezu 6 Monate brauchte, um das Grundfundament eines Online Business zu lernen. Von der Technik hatte ich Null Ahnung. Also lernte ich. Von E-Mail Marketing hatte ich keine Ahnung. Also lernte ich. Was mir aber noch die größten Schwierigkeiten bereitete, waren mein nicht vorhandenes Money- Mindset. Es wollte mir noch immer einreden, dass ich für mein Geld „hart“ und „viel“ arbeite müsse. (Und meine fehlenden nachhaltigen Cashflow Strategien…. dazu aber mehr an anderer Stelle)

Wie mehr Leichtigkeit im Business (Family…) gelingt

Umso stürmischer im Außen die Zeiten sind, umso ruhiger dürfen wir Innern werden. Reaktionen wie “noch mehr tun…. gegensteuern” etc. haben meist nicht die Wirkung, die wir uns erhoffen. Damit mehr Leichtigkeit im Business gelingt, dürfen wir für Klarheit im Innen und Außen sorgen. Erst aber im Innern, denn erfahrungsgemäß sucht das Innen im Außen seine Entsprechung und in dem Moment, wo du klarer wirst, wird das Außen auch klarer.
Wir können uns erst richtig entfalten, wenn wir uns Zeit nehmen, dem schnellen Rhythmus des Alltags zu entfliehen. In uns zu kehren. Die so wichtige Selbstfürsorge tritt oftmals zulasten unserer Seele in den Hintergrund. Lass uns, nicht nur auf Money Themen gesehen, wieder die Verbindung zu uns selbst aufbauen und uns wunderbare Momente schenken. 

Loslassen und Leichtigkeit

“Ich schüttle alles ab, was mir nicht gut tut.
Mitten im Sturm finde ich Ruhe, mitten im Chaos finde ich Klarheit.
Ich lasse los, was nicht zu mir gehört.
Jeder Moment ist die Möglichkeit für einen Neubeginn.
Ich atme alles Schwere aus, ich atme Leichtigkeit ein.
Ich öffne mich für die frische und reinigende Lebensenergie, die mich in jedem Augenblick umgibt.
Alle Knoten dürfen sich lösen.
Ich bin bereit, das Alte gehen zu lassen, denn ich weiß: Das Neue ist schon da.” (Quelle
Du Liebe, diese Zeilen stammen aus meinem Moneyflow Buch und mögen dich immer daran erinnern, wie zauberhaft unvollkommen Vollkommen wir sind! Es geht nie um die perfekte Strategie, den perfekten Plan, das vollkommene Fülle- Mindset, sondern vielmehr um das Annehmen des Seins… in seiner unvollkommenen Schönheit. 
Werde jetzt Teil der unglaublichen Moneyflow Community auf Facebook. Diese Energie ist herrlich ansteckend.
P.S.: Wenn du mehr über Scannerinnen erfahren möchtest, dann empfehle ich dir das Buch: “Du musst dich nicht entscheiden.” von Barbara Sher – #iloveit
Tags

No responses yet

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.