Ich erzähle dir nichts Neues, wenn ich behaupte, dass Erfolg in der Selbstständigkeit die etwas lineares ist, sondern Phasen unterliegt, von dem wir noch nicht mal ahnten, dass es so was gibt. Phasen voller Glück, Freude, Enthusiasmus, Euphorie gefolgt von Phasen voller Hoffnungslosigkeit, Unlust, Müdigkeit und so weiter und so weiter. In den 8 Jahren meiner Selbstständigkeit bin ich durch so manches Tal, um den Gipfel zu erreichen. Was mich immer gestört hat, waren die “schlauen Sprüche” der Motivations- Heini´s (bitte entschuldigt 😉 meine Ausdrucksweise)) … aber in Momenten, wo die Motivation im Keller ist, sind sie doch goldwert!!!

(Quelle: be100)

5 Weisheiten und Aussagen, deren Bedeutung man in der Selbstständigkeit erkennt

Nach der ersten Euphorie, fällt den Jungunternehmerinnen auf, dass alles doch nicht so rund läuft, wie sie es sich vorstellten. Der Mut lässt nach. Aber gerade jetzt ist es wichtig, mutig zu sein.

1. Habe den Mut, herauszuragen!

„Wer über die Grasnarbe hinaus wächst, riskiert rasiert zu werden.“ (Karrierebibel) Wer es dennoch wagt, fällt auf und fällt aus dem bekannten Muster oder wird als „anders“ wahrgenommen. In Wahrheit sind es der Mut und die Neugier, die uns Menschen dazu veranlassen, über uns selbst hinaus zu wachsen. Gerade in der Selbstständigkeit gehört der den Mut, herauszuragen zu den wichtigsten Eigenschaften: Jeder Versuch, es jedem gerecht machen zu wollen oder Konformität führen langfristig zu Mittelmaß und verhindern konsequent, dass das eigene Potenzial voll ausgeschöpft werden kann. Die Folge: Potenzielle Kunden können dich nicht von deine Mitbewerbern unterscheiden- meist zu deinem Nachteil. „Wachse besser über dich und andere hinaus. Wie heißt es so schön: Sei einzig, nicht artig.“ 

Entmutigt durch die erste berufliche „Ernüchterung“ beschreiben viele Solopreneure, sie hätten das Gefühl, das Glück hätte sich von ihnen abgewandt bzw. sie fragen sich, warum ihnen das immer passiert. Die Antwort ist zwar nicht wissenschaftlich belegt, aber dennoch ist das Resonanzgesetz, welches vermutlich seine Wirkung entfaltet, schon viele Jahrhunderte präsent, denn das Resonanzgesetz verstärkt das vorherrschende Gefühl (egal ob positiv oder negativ). Beachte es.

2. Beachte das Resonanzgesetz!

„A-Leute ziehen A-Leute, B-Leute ziehen C-Leute.
 Die Lebensweisheit lässt sich überall beobachten: Wer exzellent ist, braucht keine Konkurrenz fürchten, sucht aber Inspiration, um noch besser zu werden – also ebenbürtige oder gar bessere um sich herum.“

Im Gegensatz zum bekannten physikalischen Gesetz der magnetischen Anziehung kann man das sogenannte Anziehungsgesetz auch auf die geistige Ebene übertragen. Gemäß des Resonanzgesetzes, zieht jeder das an,  was er/sie selbst ausstrahlt, bei dem generell gilt: „Gleiches zieht Gleiches an und wird durch Gleiches verstärkt. Ungleiches stößt einander ab.“ Auch im Volksmund werden gerne Ausführungen davon verwendet, denn wer kennt nicht Aussagen wie: „Gleich und Gleich gesellt sich gern.“ Oder „Gegensätze ziehen sich an.“

Ist man erst einmal im Glauben – unabhängig davon, ob es so ist oder nicht, man könne an der momentanen Situation gerade nicht sehr viel ändern, kommen viele in die Versuchung, bei den anderen zu schauen, was diese so machen. Nicht selten werden erkannte, als für positiv befundene Strukturen oder Muster, auf das eigene Unternehmen übertragen. Ganz häufig werden in dieser Phase „Trends“ übernommen, getreu dem Motto: „Wenn es dort schon erfolgreich ist, dann wird es bei mir auch klappen.“ Gerade das ist aber in dieser Situation die weniger erfolgsbringende Strategie. Langfristig wird sich bewähren, etwas zu machen, wovon man sich von den anderen abheben kann.

3. Sei anders! Wenn alle dasselbe machen, versuche das Gegenteil.

Klar, es fühlt sich gut an, Teil der Masse zu sein, da wir uns weniger aus der Komfortzone bewegen müssen und es sich allgemein angenehmer und sicherer anfühlt. Insbesondere, wenn ein Hype aufkommt, dann weil eine Sache, „neu, extrem oder anders“ ist. Aber schnell wird aus dem Hype Mainstream und die Sache wird „inflationär“ einfach überall „drauf gesetzt“. Es besteht schnell die Gefahr, dass der positive Hype ins Gegenteil umschlägt. Kreativer und erfolgreicher aber ist, gegen den Strom zu schwimmen.

Wird erkannt, dass es die Strategie des „Gegen den Strom schwimmen“ erfolgversprechend ist, wird im gleichem Atemzug darüber nachgedacht, was andere über einen denken. An dieser Stelle sei unbedingt erwähnt, dass es völlig unbedeutend ist und die Meinung anderer, im Zusammenhang mit dem Erfolg des eigenen Unternehmens, völlig überbewertet ist.

4. Es ist unwichtig, was andere über dich denken.

Mach dich davon frei, dich zu sehr durch andere Menschen leiten zu lassen. Auch wenn du gerade für dich insgeheim denkst: “Das mache ich sowieso nicht.” so darf ich dich darauf aufmerksam machen, dass dies ohnehin völlig unbewusst abläuft. Da wir Menschen als soziale Wesen, das Leben in Gruppen bevorzugen, neigen wir dazu, in Gruppen Sympathien gewinnen zu wollen. Denn wer mag schon der Außenseiter oder das schwarze Schaf sein? Tatsächlich werden wir dabei aber immer mehr durch die Meinung anderer beeinflusst, als uns lieb ist. “So jemand lebt aber nicht mehr sein Leben, sondern die Regeln und die Ansichten anderer.“ (Karrierebibel)

Wer genau diese Einsicht für sich errungen hat, der befindet sich mit einer hohen Wahrscheinlichkeit an einem Scheideweg, denn nun wird klar, dass es nicht all zu viele Optionen gibt.

5. Love it, change it or leave it.

“Der schon etwas angestaubte Spruch hat nichts an seiner Gültigkeit verloren. Wer unzufrieden ist – etwa mit dem Job oder dem Privatleben – hat nur diese drei Alternativen. Und starke Charaktere eiern nicht lange herum – sie treffen auch in dieser Frage eine zügige und konsequente Entscheidung. So gewinnen sie Klarheit im Kopf und Hartnäckigkeit im Handeln. Erfolg und Glück sind nun mal keine Glücksfälle, sondern reine Entscheidungssache. Oder wie es dieser Spruch zusammenfasst: Man kann jeden Fehler zwei Mal begehen, aber beim zweiten Mal ist es kein Fehler mehr, sondern eine Entscheidung.” (Karrierebibel)

Wie ist es dir bisher mit deiner Selbstständigkeit ergangen bisher? Welche Erfahrungen hast du gesammelt? Lass mich und die Leser*innen hier daran teilhaben 🙂 Welche Spruch oder welche Aussage hilft dir aus einem Motivationsloch?

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