Blog Spirituelle Sicht von Geld

Über Geld -meine spirituelle, philosophische Sicht von Geld (Teil 4)

Geld ist der Spiegel unserer Seele. Das ist nicht ohne Grund mein Lieblingssatz. Früher war das nicht so. Ich war weder spirituell, noch glaubte ich an das Universum oder wie man das alles nennen mag. Unternehmensaufbau- Strategien, Lean- Management, Pläne, Prozesse bestimmten mein Leben und lange dachte ich, dass egal, dass der Erfolg mit einem eigenen Business unabhängig vom eigenen Umfeld (Beziehung, Familie, Freunde, Mindset etc.) sind. Dass dem nicht so ist, lehrte mich das Leben selbst. Nach der Trennung von Mann und Kindern ging erst einmal alles bergab und ich durfte die Geschenke des Lebens neu entdecken, wertschätzen, annehmen, daran wachsen um letzlich zu erfahren, wer ich bin und warum die Dinge in meinem Leben so sind.

All unsere Taten, Gewohnheiten und Verhaltensweisen ziehen im Verlauf des Lebens irgendwann Konsequenzen nach sich. Vor dem Hintergrund dieser Erkenntnis macht auch der folgende, oft verwendete Spruch gleich viel mehr Sinn: Jeder bekommt das, was er verdient. (Gedankenwelt)

Deswegen möchte auch im 4. Artikel wieder auf jene Schnittstellen aus dem Aspekt „dein Verhältnis zu Geld“ eingehen, die aus meiner Sicht stark an unserer Prägung als Unternehmerinnnen- Persönlichkeit beteiligt sind und unglaublich viel über unsere Person aussagt.

UNSERE BEZIEHUNG ZU GELD

Oh, welch sensibles Thema. Denn nichts sagt mehr über unser wahres Ich aus, wie unsere Beziehung zu Geld. Vielleicht ist dies auch der Grund, warum wir die Auseinandersetzung damit fürchten?! Wie das meiste im Leben, ist natürlich auch Geld mit Beziehungen und entsprechenden Erfahrungen ver- knüpft. Der eine oder andere fühlte sich schon immer mehr oder weniger zu Geld hingezogen, weil eben positive Erfahrungen zugrunde liegen und andere wiederum lehnen Geld innerlich ab, weil ihnen unschönes widerfahren ist. Zweiteres trifft auf mich zu: Wir waren in meiner Kindheit weder arm noch reich – wir gehörten zur sogenannten Mittelschicht. Mir wurde, wie vielen anderen Kindern meiner Generation mit auf den Weg gegeben, dass man für Geld hart arbeiten müsse oder das man einen großartigen Schulabschluss benötige, um mehr Geld zu verdienen. Also absolvierte ich brav eine Ausbildung und studierte später.

Unsere Einstellung zum Geld wird unter anderem daran deutlich, dass wir ein großes Geheimnis daraus machen, wie viel Geld wir verdienen, nicht wahr? Nach wie vor, ist Geld ist für die Deutschen ein Tabuthema. Wusstest du, dass Ehepaare lieber über ihre Sexualität oder gar ihre Seitensprünge sprechen, als über ihre Finanzen?! Die Studie „Kunden-Motive 2009 – Tabuthema Geld: Einstellungen, Verhalten und Wissen der Deutschen“ wurde von forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH (Berlin) im Auftrag der comdirect bank im Januar 2009 durchgeführt und zeigte deutlich, dass die Deutschen mit Freunden oder Kollegen häufig über ihre Arbeit (46 %), Beziehun- gen (26 %) oder politische Überzeugungen (20 %) reden– aber nur sehr selten über Geld (4 %). Sogar über das Sexleben (8 %) wird häufiger gesprochen als über die eigenen Finanzen.

„Geld ist zu einem beherrschenden Faktor in unserer Gesellschaft geworden und wir täten gut daran, unsere Beziehung zum Geld und dessen Auswirkungen auf unser Leben zu untersuchen.“ (Michael Toms)

Wie ist deine Beziehung zum Geld? Kannst du sie beschreiben? Ist es eine Liebesgeschichte? Oder eine schwierige Beziehung mit Hoffnungen und Enttäuschungen? Oder haben hast du eine eher sachliche Beziehung zum Geld. Ich gebe freudig bekannt: Mittlerweile pflege ich eine intensive und durchaus liebevolle Beziehung zu Geld. Auch wenn ich in den letzten Jahren auch negative Eindrücke und Gefühle wie Machtmissbrauch damit assoziierte. In späteren Beiträgen mehr dazu…

GELD & SELBSTLIEBE

Wenn es um das Thema Geld geht, dann hat dies auch sehr viel mit Selbstliebe zu tun. Nicht immer bringen wir in diesem Zusammenhang uns die nötige Selbstliebe entgegen, die uns eigentlich gut täte. Ganz im Gegenteil. Wie oft übergehen wir uns selbst. Hören nicht auf unsere innere Stimme?! Und begegnen anderen Menschen mit Liebe – nur uns selbst schenken wir kaum welche. Bei mir war das ganze lange eindeutig so. In meinem Lieblingsbuchhandel stieß ich dann auf Louise Hay´s 12 wunderbare “Gebote” für die Selbstliebe, die ich unbedingt mit dir teilen möchte. Louise Hay empfiehlt diese, weil sie der Meinung ist, dadurch lösen sich die meisten persönlichen Probleme: in Beziehungen, bei der Arbeit, beim Geld…

1. Hör auf, dich zu kritisieren.

2. Vergebe dir.

3. Ängstige dich nicht selbst.

4. Sei behutsam, freundlich und geduldig mit dir und zu dir.

5. Sei freundlich zu deinem deinen Gedanken.

6. Lobe dich selbst.

7. Gib dir selbst Unterstützung.

8. Gehe mit deinen Fehlern liebevoll um.

9. Achte deinen Körper.

10. Mach Spiegelarbeit.

11. Liebe dich – und tue es jetzt.

12. Hab Spaß.

Ich selbst habe mich rückblickend in fast allen „Geboten“ stark limitiert, eingegrenzt oder des Zaubers des Lebens beraubt. Wie ist es mit dir?

Egal wo du gerade im Leben stehst, was du um dich herum siehst, all das ist das Ergebnis deiner bisherigen Entscheidungen, nicht nur anderen sondern vor allem dir gegenüber. Es ist unsere Aufgabe, dass wir uns auch um uns selbst kümmern und nicht immer anderen Menschen, Situationen oder Kompromissen den Vorrang geben.

Sei sorgsam mit dir

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Dani

Dani

Seit 2012 begleite ich als MONEY & BUSINESS Coach Frauen in ihre Größe. Sowohl beruflich als auch innerlich. Sei es, dass wir das richtige Businessmodell kreieren... das Moneymindset revolutionieren... oder über die Spiritualität, Zugang zu den inneren Quellen wieder zu finden.

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